Was getan wurde ist fertig

Von Juli bis Oktober übernimmt der Monsun das Regiment in

Thailand. In dieser Zeit stellen die Mönche ihre Reisen ein, legen

alle Projekte und Werkstücke zur Seite und widmen sich aus-

schließlich dem Studium und der Meditation. Diese Periode wird

»Vassa« genant, das »Regen-Retreat«.

Vor einigen Jahren errichtete ein berühmter Abt in Thailand

eine neue Halle in seinem Waldkloster. Zum Zeitpunkt des Re-

gen-Retreats ließ er alle Arbeiten einstellen und schickte die

Bauarbeiter nach Hause. Im Kloster war jetzt die Zeit der Stille

angebrochen.

Als ein Besucher ein paar Tage später das halbfertige Gebäude

sah, fragte er den Abt, wann die Halle denn fertig sein würde.

Ohne zu zögern, antwortete der Abt: »Die Halle ist fertig.«

»Was meinst du damit: ›Die Halle ist fertig‹?«, fragte der Be-

sucher verblüfft. »Sie hat kein Dach, keine Fenster oder Türen.

Überall liegen Holzstücke und Zementsäcke herum. Soll denn

das alles so bleiben? Bist du verrückt? Was soll das heißen: ›Die

Halle ist fertig‹?«

Der alte Abt lächelte und erwiderte gelassen: »Was getan wur-

de, ist fertig.« Und damit schritt er davon, um zu meditieren.

Dies ist die einzige Möglichkeit, sich ein Retreat oder eine

Pause zu gönnen. Sonst wird unsere Arbeit niefertig

Perspektivenwechsel wirkt Wunder: Neue Blickwinkel finden!

Die Ausgangssituation kennen Sie. Ein Mensch in Ihrem Umfeld breitet Ihnen immer wieder Probleme, die Treffen und Gespräche laufen eher unangenehm für Sie ab. Die Übung der 3 Wahrnehmungspositionen hilft dabei einen neuen Blickwinkel zu erleben und darüber Lösungen und Ideen zu gewinnen, um zukünftige Situationen mit der betreffenden effektiver zu gestalten.

Die Übung basiert auf unseren ganz natürlichen Vorstellungsmöglichkeiten, es sind also keine Vorkenntnisse erforderlich, nur ein wenig Konzentration. Was Sie dazu brauchen sind 2 Stühle und schon geht es los:

  • Setzen Sie sich auf den ersten Stuhl und stellen Sie sich die Person , um die es geht, auf dem anderen Stuhl vor.
  • Sagen Sie nun dem anderen, was Sie stört. Seien Sie dabei auch wütend oder traurig und teilen Sie dem anderen mit, wie es Ihnen dabei geht. Nehmen Sie sich dazu genug Zeit.
  • Teilen Sie dem Menschen nun mit, was Sie an Ihm schätzen oder sogar mögen, auch wenn es erst schwer fällt.
  • Setzen Sie sich nun auf den Stuhl des anderen, versetzen Sie sich in den anderen hinein und geben Sie aus seiner Position heraus Feedback, quasi an sich selbst. Nehmen Sie sich auch dazu ausreichend Zeit.
  • Stehen Sie nun auf und überlegen Sie, wer Ihnen zu der Situation mit dem anderen Menschen gut helfen könnte. Jemand, der Ihnen Tipps geben kann. Das kann ein Ihnen bekannter Mensch sein, genauso aber auch der Dalai Lama oder jemand anders, der Ihnen geeignet erscheint, etwa wie ein Mentor!
  • Versetzten Sie sich nun in diesen „Ratgeber“ und geben Sie sich Tipps, was Sie zukünftig anders machen können.
  • Setzen Sie sich abschließend wieder auf „Ihren“ Stuhl, spüren Sie nach, was sich verändert hat, und über legen Sie, was Sie zukünftig anders machen werden.

Diese Übung ist ein Klassiker aus dem NLP und wird oft die 3 Wahrnehmungspositionen oder „Ich. Du, Meta!“genannt. Sie beruht auf unserer natürlichen Fähigkeit drei Perspektiven zu wählen und darauf, dass in jeder Position einen Beitrag zu einer Lösung beisteuert, wenn man konzentriert in dieser bleibt.

Webtipp: Coaching Ausbildung Frankfurt

Keine Gewalt an den Grenzen!

Wer Abschottung fordert ist auch bereit, Gewalt anzuwenden. In der Konsequenz heißt dass: „Schiessbefehl“

Morgenweb

Frauke Petry im Interview
 

Mein Kommentar dazu:

Wen wundert das denn noch !Was stellen sich die Damen und Herren denn vor, wenn sie von Sicherung der Grenzen sprechen?

Wer danach ruft, Grenzen dicht zu machen, der ruft auch gleichzeitig nach dem Einsatz von Gewalt gegen die, die man nicht hereinlassen will.

Und alle, die den Schiessbefehl verschweigen sind so glaubwürdig wie seinerzeit Walter Ulbrich. Wie sagte er doch: „Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen“!

Ich möchte nicht hinter Mauern und Stacheldraht leben, egal auf welcher Seite!

Bei sich sein:

“Es ist nicht die Beleidigung eines Anderen, die Dich schmerzt.Es ist der Teil Deines Verstandes,der mit der Beleidigung einverstanden ist.

Sei nur einverstanden mit der Wahrheit über Dich und Du bist frei”

Alan Cohen

Meine Losung für das kommende Jahr:

John Keating, Der Club der toten Dichter:

„Gerade wenn man glaubt etwas zu wissen, muss man es aus einer anderen Perspektive betrachten, selbst wenn es einem albern vorkommt oder unnötig erscheint. Man muss es versuchen. Und wenn Sie etwas lesen, vollziehen Sie nicht nur die Gedanken des Autors, berücksichtigen Sie auch was Sie denken. Gentlemen, Sie müssen sich um eine eigene Perspektive bemühen. Und je länger sie damit warten, um so unwahrscheinlicher ist es, dass Sie sie finden. Thoreau sagte: »Die meisten Menschen führen ein Leben in stiller Verzweiflung.« Finden Sie sich nicht damit ab. Brechen Sie aus. Stürzen Sie nicht in den Abgrund wie die Lemminge. Sehen Sie sich um. […] Haben Sie den Mut Ihren eigenen Weg zu suchen.“

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JOBLINGE AG sucht noch Mentoren

Ich unterstütze aktiv als Mentor und Trainer  die wundervolle Arbeit  der Jobline AG in Bensheim.

Die Tätigkeit gibt mir mindestens genauso viel zurück,  wie ich investiere.

Die Initiative gibt es an verschiedenen Standorten in Deutschland. Schaut mal hier herein:

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Weitere Informationen finden sich auch hier:

JOBLINGE Mentorenflyer